German Doctor e.V

Die Webseite von „German Doctors“ ist wirklich professionell gemacht; man kann sofort online spenden und sie haben ein DZI-Spendensiegel!

Eine entscheidende Kennzahl ist für mich immer der Verwaltungskosten-Anteil, d.h. der Anteil der Ausgaben für Verwaltung, PR und Fundraising — also Kosten, die nicht direkt in Projekten landen — der sollte dokumentiert sein und liegt lt. KI Recherche bei ca. 15-20%, was m.E. auch ein guter Wert ist; ist z.B. bei „Ärzte ohne Grenzen“ ähnlich hoch.

Allerdings: „German Doctors e.V.“ (Spendenaufkommen 2023 ca.13 Mio. €) ist nicht ausschließlich auf den Philippinen tätig, sondern eine international tätige Hilfs-Organisation (z.B. neben den Philippinen haben sie Projekte in Indien, Bangladesch, Kenia, Sierra Leone und anderen Ländern). Die Philippinen gehören aber ausdrücklich zu den „Länderschwerpunkten“. Auf den Philippinen (insbesondere auf den Inseln Luzon und Mindoro) betreiben sie mobile Kliniken („Rolling Clinics“) für schwer erreichbare, abgelegene Regionen, und sie bilden dort Gesundheitsfachkräfte aus.

  • Die Organisation veröffentlicht keine detaillierte Aufschlüsselung der Mittel oder Einsätze nach Ländern mit %-Anteil (zumindest öffentlich nicht).
  • Projekte und Aktivitäten sind unterschiedlich: stationäre Kliniken, mobile Kliniken, Ausbildung, Prävention — eine einfache quantitative Zusammenrechnung wäre komplex und wird anscheinend nicht offengelegt.
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