Bohol zu teuer? Wenn das Paradies seine Besucher verliert

Bohol gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Reisezielen der Philippinen. Die Chocolate Hills, die Strände von Panglao, die Tarsiere, die Loboc River Cruise und die vielfältige Landschaft ziehen seit Jahren Besucher aus dem In- und Ausland an. Doch inzwischen macht sich eine Diskussion breit, die für die gesamte Tourismusbranche von Bedeutung sein könnte: Wird ein Urlaub auf Bohol für viele Menschen zu teuer?


Dieses Titelbild wurde mit einer KI erstellt

Eine aktuelle Diskussion in den sozialen Medien, ausgelöst durch eine einzelne Fischmahlzeit in Panglao, hat diese Frage erneut in den Mittelpunkt gerückt. Gleichzeitig zeigen offizielle Zahlen einen deutlichen Rückgang der Touristenankünfte in der Provinz. Beides zusammen wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, vor denen Bohol im Jahr 2026 steht.

Der Auslöser: Ein Pompano für 1.650 Pesos

Anfang September 2026 veröffentlichte eine auf den Philippinen lebende Boholana auf der Plattform Threads eine Beschwerde über den Preis eines Fisches, den sie während eines Aufenthalts in Panglao gegessen hatte.

Es handelte sich um einen einzelnen Pompano, einen Speisefisch, der auf den Philippinen auch als Pampano bekannt ist. Für diesen einen Fisch wurden ihr zufolge ₱1.650 berechnet. Das entspricht einer beträchtlichen Summe für eine einzelne Portion Fisch, insbesondere wenn man bedenkt, dass es sich nicht um ein ganzes Menü für mehrere Personen handelte.

Die Frau kommentierte den Preis sinngemäß mit einer gehörigen Portion Sarkasmus: Die Fischgräten würde sie wohl mit nach Hause nehmen.

Doch aus der Beschwerde über eine einzelne Mahlzeit entwickelte sich schnell eine größere Diskussion. Die Verfasserin kritisierte, dass Bohol inzwischen bei vielen Dingen teuer geworden sei. Sie nannte unter anderem Flugtickets, Hotels, Ausflüge und Restaurantbesuche. Ihrer Ansicht nach müsse die lokale Regierung etwas gegen diese Entwicklung unternehmen.

Besonders bemerkenswert war, dass die Kritik nicht von einem ausländischen Touristen kam, der Bohol zum ersten Mal besuchte. Die Frau bezeichnete sich selbst als Boholana, also als auf Bohol geborene und aufgewachsene Bewohnerin der Provinz.

Sie schrieb sinngemäß:

„Ich bin Boholana, hier geboren und aufgewachsen – und inzwischen habe ich Angst vor den Preisen auf Bohol.“

Diese Aussage brachte einen wichtigen Aspekt in die Diskussion: Wenn selbst Einheimische die Kosten in ihrer Heimat als problematisch empfinden, geht es möglicherweise nicht mehr nur um die Erwartungen ausländischer Urlauber.

Die Reaktionen in den sozialen Medien

Der Beitrag verbreitete sich schnell und löste zahlreiche Kommentare aus. Andere Nutzer berichteten von eigenen Erfahrungen mit hohen Preisen auf Bohol.

Einige bezeichneten den Fischpreis als geradezu unverschämt. Andere verglichen die Kosten mit denen in Bonifacio Global City, einem der teuersten Geschäfts- und Wohnviertel von Metro Manila. Der Tenor mancher Kommentare lautete: Selbst in BGC könne man möglicherweise günstiger essen als in bestimmten Restaurants auf Panglao.

Die ursprüngliche Verfasserin berichtete außerdem von einem angeblichen Transferpreis von ₱500 für die Fahrt vom Flughafen Panglao nach Alona Beach. Auch diesen Betrag empfand sie als zu hoch.

In einem weiteren Vergleich verwies sie auf eine Reise nach Vietnam. Dort habe sie nach eigener Aussage für ungefähr denselben Betrag Hummer und Riesengarnelen gegessen, für den sie auf Bohol mitunter deutlich weniger erhalten habe.

Solche Vergleiche sind natürlich mit Vorsicht zu betrachten. Die Preise hängen in jedem Land von der Region, dem Restaurant, der Qualität, der Größe der Portionen, der Saison und dem jeweiligen Wechselkurs ab. Ein einzelner Restaurantbesuch erlaubt keinen verlässlichen Vergleich zwischen zwei ganzen Ländern.

Trotzdem zeigen solche Erzählungen, wie Reisende heute ihre Ausgaben beurteilen: Sie vergleichen nicht mehr nur die Preise innerhalb der Philippinen, sondern auch die Angebote anderer Länder in Südostasien.

Ist Bohol tatsächlich zu teuer?

Die Antwort auf diese Frage ist nicht einfach.

Bohol ist keine einheitliche touristische Preiszone. Zwischen einem einfachen Carinderia-Essen in einer weniger touristischen Gemeinde, einem Restaurant in Tagbilaran, einem Strandrestaurant in Panglao und einem gehobenen Resort können erhebliche Preisunterschiede bestehen.

Ein Fisch für ₱1.650 kann je nach Gewicht, Zubereitung, Beilagen, Service, Standort und Restaurantkategorie unterschiedlich zu bewerten sein. Im vorliegenden Fall fehlen wichtige Informationen, beispielsweise das genaue Gewicht des Fisches, die Art der Zubereitung und die vollständige Rechnung.

Auch die Behauptung, es habe keinen besonderen Meerblick oder sonstigen außergewöhnlichen Service gegeben, stammt aus der persönlichen Darstellung der Beschwerdeführerin und ist keine unabhängig überprüfte Restaurantbewertung.

Deshalb wäre es falsch, aus diesem einen Fall zu schließen, dass alle Restaurants auf Bohol überteuert sind.

Andererseits bedeutet das Fehlen eines vollständigen Preisvergleichs nicht, dass die Kritik bedeutungslos wäre. Für einen Urlauber zählt nicht nur der objektive Preis einer einzelnen Speise, sondern das gesamte Gefühl, das während einer Reise entsteht:

  • Wie viel kostet die Anreise?
  • Was verlangt das Hotel oder Resort?
  • Wie teuer sind Ausflüge und Transfers?
  • Was kostet ein normales Essen?
  • Wie viel bleibt am Ende des Tages vom Reisebudget übrig?

Wenn sich viele einzelne Ausgaben zu einer hohen Gesamtrechnung summieren, kann eine Destination schnell als teuer wahrgenommen werden – selbst wenn nicht jede einzelne Leistung außergewöhnlich kostspielig ist.

Die offiziellen Zahlen: Ein deutlicher Rückgang der Besucher

Die Diskussion über die Preise fällt in eine Zeit, in der Bohol tatsächlich mit einem erheblichen Rückgang der Touristenankünfte konfrontiert ist.

Nach Angaben des Department of Economy, Planning and Development, die in der regionalen Wirtschaftslageberichterstattung für Central Visayas veröffentlicht wurden, verzeichnete Bohol im ersten Quartal 2026 einen starken Rückgang.

Im Zeitraum von Januar bis März wurden folgende Zahlen genannt:

Zeitraum Touristenankünfte
1. Quartal 2025 417.142
1. Quartal 2026 170.016
Veränderung −59,3 %

Damit kamen im ersten Quartal 2026 rund 247.000 Besucher weniger nach Bohol als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres.

Die Entwicklung betrifft sowohl den nationalen als auch den internationalen Tourismus. Besonders stark war der Rückgang bei den inländischen Besuchern.

Inländische Touristen

Die Zahl der philippinischen Besucher ging nach den veröffentlichten Angaben um etwa 73 Prozent zurück.

Das ist besonders wichtig, denn der philippinische Inlandstourismus ist für Bohol von großer Bedeutung. Viele Familien, Paare und Gruppen aus anderen Teilen des Landes reisen nach Panglao, zu den Chocolate Hills oder zu den zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten der Provinz.

Wenn sich diese Reisenden einen Urlaub auf Bohol nicht mehr leisten können oder ihr Geld lieber für andere Ziele ausgeben, trifft das nicht nur die großen Resorts. Auch kleinere Restaurants, Transportunternehmen, Souvenirgeschäfte, Reiseleiter und lokale Anbieter bekommen die Auswirkungen zu spüren.

Ausländische Besucher

Auch die Zahl der ausländischen Touristen ging zurück. Hier wurde ein Rückgang von ungefähr 40 Prozent genannt.

Das bedeutet, dass Bohol nicht allein mit einem Problem des philippinischen Inlandstourismus zu kämpfen hat. Auch internationale Reisende kamen im ersten Quartal 2026 deutlich weniger in die Provinz.

Allerdings sollte man bei diesen Zahlen beachten, dass es sich um die für den genannten Zeitraum gemeldeten beziehungsweise teilweise vorliegenden Tourismusdaten handelt. Sie beschreiben die Entwicklung im ersten Quartal und sind nicht automatisch eine vollständige Prognose für das gesamte Jahr 2026.

Was sagen die Tourismusverantwortlichen?

Die offiziellen Stellen führen den Rückgang nicht allein auf hohe Preise in Restaurants oder Hotels zurück.

In einem Bericht der Philippine Information Agency vom Mai 2026 erklärte Lucas Nunag, der Ko-Vorsitzende des Bohol Provincial Tourism Council, dass die Tourismusbranche unter anderem mit steigenden Reisekosten und Störungen im internationalen Flugverkehr zu kämpfen habe.

Als wichtige Faktoren wurden genannt:

  • steigende Treibstoffpreise,
  • höhere Kosten für Flugreisen,
  • teurere See- und Landtransporte,
  • internationale wirtschaftliche Belastungen,
  • Störungen von Flugverbindungen durch die geopolitische Lage,
  • eine allgemein vorsichtigere Reiseplanung vieler Menschen.

Wenn die Kosten für Flugzeuge, Fähren, Busse, Mietwagen und andere Transportmittel steigen, wird eine Reise automatisch teurer. Für Bohol ist dieser Punkt besonders wichtig, weil die Inselprovinz für viele Besucher nur mit dem Flugzeug oder per Schiff erreichbar ist.

Ein Urlaub in einer abgelegenen Inselregion hat bereits durch die Anreise bestimmte Kosten. Steigen diese zusätzlich, kann das Reiseziel gegenüber anderen Destinationen an Attraktivität verlieren.

Nicht nur Bohol ist betroffen

Der Rückgang der Besucherzahlen ist auch im größeren Zusammenhang zu betrachten.

Central Visayas, zu dem Bohol und Cebu gehören, verzeichnete im ersten Quartal 2026 insgesamt eine schwächere Tourismusentwicklung. Bohol war dabei besonders stark betroffen.

Zum Vergleich: Die Provinz Cebu – ohne die stark urbanisierten Städte Cebu City, Lapu-Lapu City und Mandaue City – meldete für denselben Zeitraum einen wesentlich geringeren Rückgang der Besucherzahlen.

Das deutet darauf hin, dass Bohol möglicherweise mit besonderen lokalen Herausforderungen zu kämpfen hat. Gleichzeitig zeigen die regionalen Daten, dass die Entwicklung nicht vollständig von den Preisen auf Bohol getrennt werden kann.

Die wirtschaftliche Situation, die Kosten des Reisens und die Veränderungen des internationalen Tourismus wirken sich auf mehrere Reiseziele aus.

Auch die Tatsache, dass Central Visayas im Jahr 2026 Gastgeber verschiedener ASEAN-Veranstaltungen war, konnte den allgemeinen Rückgang offenbar nicht verhindern. Internationale Konferenzen und politische Treffen sorgen zwar für Aufmerksamkeit und bringen Delegierte in die Region. Sie ersetzen aber nicht automatisch die große Zahl gewöhnlicher Urlauber, die für die Tourismuswirtschaft entscheidend ist.

Die Konkurrenz aus dem Ausland wird stärker

Noch vor einigen Jahren war für viele Filipinos ein Urlaub auf den eigenen Inseln die naheliegende Wahl. Bohol, Boracay, Palawan, Cebu oder Siargao waren bekannte und attraktive Ziele.

Heute ist die Situation komplizierter.

Flugverbindungen innerhalb Südostasiens sind für viele Reisende leichter zugänglich geworden. Reiseangebote, günstige Fluggesellschaften und eine wachsende Auswahl an Unterkünften machen Länder wie Vietnam, Thailand, Malaysia oder Indonesien zu ernsthaften Konkurrenten.

Wenn ein philippinischer Reisender feststellt, dass ein Urlaub im Ausland bei vergleichbaren Gesamtkosten möglicherweise mehr bietet, kann sich die Entscheidung verändern.

Dabei geht es nicht nur um die Frage, wie viel ein Hotelzimmer kostet. Entscheidend ist das gesamte Reiseerlebnis:

  • Wie gut sind die Flugverbindungen?
  • Wie teuer sind die Transfers?
  • Welche Auswahl an Restaurants gibt es?
  • Wie hoch sind die Eintrittspreise?
  • Was kosten Ausflüge?
  • Wie gut ist das Verhältnis zwischen Preis und Leistung?
  • Welche Qualität erwarten die Besucher für ihr Geld?

Bohol besitzt zweifellos außergewöhnliche natürliche und kulturelle Attraktionen. Die Chocolate Hills, die Tarsiere, die Flüsse, die Strände und die Landschaften der Inselprovinz können nicht einfach durch irgendein anderes Reiseziel ersetzt werden.

Aber eine attraktive Landschaft allein garantiert noch keinen erfolgreichen Tourismus. Besucher müssen auch das Gefühl haben, dass sich die Reise finanziell lohnt.

Wenn die Einheimischen selbst unzufrieden sind

Besonders interessant an der Diskussion ist die Beteiligung der Boholanos selbst.

In den Kommentaren wurden nicht nur Preise in Hotels und Restaurants angesprochen. Auch die Kosten für alltägliche Lebensmittel sollen nach Ansicht einzelner Bewohner gestiegen sein.

Ein Kommentator behauptete beispielsweise, Schweinefleisch könne auf Bohol ungefähr ₱400 pro Kilogramm kosten, während es im benachbarten Cebu teilweise für ₱280 bis ₱350 erhältlich sei.

Auch Gemüse wurde als vergleichsweise teuer beschrieben.

Solche Angaben sind als persönliche Preisvergleiche zu verstehen. Sie sind keine flächendeckend überprüfte Statistik über die Lebensmittelpreise in den beiden Provinzen. Dennoch zeigen sie, dass die Diskussion über die Kosten nicht ausschließlich eine Frage ausländischer Urlauber ist.

Für die Bewohner einer Tourismusregion ist es besonders problematisch, wenn die Preise für Lebensmittel, Wohnraum, Transport und Dienstleistungen steigen, während die eigenen Einkommen nicht im gleichen Maß wachsen.

Ein beliebtes Reiseziel kann dadurch für Besucher teuer werden und gleichzeitig für die eigene Bevölkerung schwieriger bezahlbar sein.

Das ist eine Herausforderung, die weit über den Tourismus hinausgeht.

Der Flughafen Panglao und die Transportkosten

Auch die Anreise und die Fortbewegung auf Bohol spielen eine wichtige Rolle.

Der internationale Flughafen Bohol–Panglao ist ein zentraler Zugang zur Provinz. Viele Reisende landen dort, bevor sie zu ihren Hotels, Resorts oder Ausflugszielen weiterfahren.

Die in der Diskussion genannte Summe von ₱500 für einen Transfer vom Flughafen nach Alona Beach wurde von der Verfasserin als zu teuer empfunden. Allerdings muss auch hier unterschieden werden: Ein Preis für ein gesamtes Fahrzeug ist etwas anderes als ein Preis pro Person. Ebenso können sich Kosten je nach Tageszeit, Fahrzeugtyp, Anbieter und Zielort unterscheiden.

Die Tourismusverantwortlichen haben sich im Jahr 2026 mit Fragen der Transportpreise beschäftigt. Dabei wurde unter anderem diskutiert, ob feste Tarife sinnvoll wären oder ob die Preise durch den Wettbewerb geregelt werden sollten.

Der Bohol Provincial Tourism Council verwies in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung des Wettbewerbsrechts und sprach sich dafür aus, die Transportpreise nicht einfach durch einen pauschalen, staatlich festgelegten Tarif zu ersetzen.

Für Reisende bleibt jedoch entscheidend, dass Preise transparent sind und vor der Fahrt verständlich kommuniziert werden. Überraschende oder uneinheitliche Forderungen können das Vertrauen in eine Destination beschädigen.

Was kann Bohol gegen die Entwicklung tun?

Die Frage, was die lokale Regierung und die Tourismusbranche unternehmen sollten, wurde in den sozialen Medien mehrfach gestellt.

Eine einfache Lösung gibt es vermutlich nicht. Bohol kann nicht alle Preise selbst bestimmen. Fluggesellschaften, Reedereien, Hotels, Restaurants, Tankstellen, Reiseveranstalter und andere Anbieter arbeiten unter unterschiedlichen wirtschaftlichen Bedingungen.

Dennoch gibt es einige Bereiche, in denen Verbesserungen möglich wären.

Transparente Preise

Besucher sollten möglichst früh erkennen können, was eine Leistung kostet. Das gilt für Flughafentransfers, Ausflüge, Eintrittspreise, Bootsfahrten, Mietwagen und Restaurantangebote.

Klare Preislisten können Missverständnisse vermeiden und das Vertrauen stärken.

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nicht jeder Urlauber sucht das billigste Angebot. Viele Menschen sind bereit, für gute Qualität, freundlichen Service, saubere Einrichtungen und ein besonderes Erlebnis mehr zu bezahlen.

Problematisch wird es, wenn der Preis deutlich höher erscheint als die gebotene Leistung.

Ein Fisch für ₱1.650 muss nicht grundsätzlich unangemessen sein. Aber der Gast sollte nachvollziehen können, warum diese Summe verlangt wird.

Angebote für unterschiedliche Budgets

Bohol profitiert davon, wenn es nicht nur hochpreisige Resorts und gehobene Restaurants gibt, sondern auch ein breites Angebot für Familien, Rucksackreisende, philippinische Urlauber und Menschen mit einem begrenzten Budget.

Einfache Unterkünfte, lokale Restaurants, preiswerte Transportmöglichkeiten und gut organisierte öffentliche Angebote können dazu beitragen, die Destination für mehr Menschen attraktiv zu halten.

Bessere Verteilung des Tourismus

Panglao ist international bekannt und zieht einen großen Teil der touristischen Aufmerksamkeit auf sich. Bohol besteht jedoch aus weit mehr als den Stränden und Resorts rund um Alona Beach.

Die Chocolate Hills, die Gemeinden im Landesinneren, kulturelle Sehenswürdigkeiten, Naturgebiete und lokale Gemeinschaften bieten Möglichkeiten, den Tourismus breiter zu verteilen.

Eine solche Entwicklung könnte nicht nur neue Einnahmequellen schaffen, sondern auch dazu beitragen, dass Besucher unterschiedliche Preisniveaus und weniger überlaufene Orte kennenlernen.

Qualität und Nachhaltigkeit

Bohol muss außerdem darauf achten, dass der Tourismus nicht auf Kosten der Umwelt und der Lebensqualität der Bevölkerung wächst.

Die natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten sind die Grundlage für die Attraktivität der Provinz. Wenn diese beschädigt, überlastet oder schlecht gepflegt werden, verliert Bohol langfristig einen Teil seines größten Vorteils.

Ein nachhaltiger Tourismus muss deshalb nicht nur die Einnahmen der Unternehmen berücksichtigen, sondern auch die Interessen der Bewohner und den Schutz der Landschaft.

Ist der Preis eines Fisches ein Warnsignal?

Der Pompano für ₱1.650 ist zunächst nur ein einzelner Fall. Er beweist weder eine allgemeine Überteuerung Bohols noch einen direkten Zusammenhang mit dem Rückgang der Touristenankünfte.

Aber die Reaktion auf den Beitrag ist dennoch interessant.

Ein einzelner Preis kann eine Diskussion auslösen, wenn er bereits vorhandene Sorgen widerspiegelt. Menschen, die selbst steigende Kosten erleben oder den Eindruck haben, dass ihr Geld im Urlaub weniger wert ist, reagieren möglicherweise besonders empfindlich auf solche Beispiele.

Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht nur:

„War dieser Fisch wirklich ₱1.650 wert?“

Sondern auch:

„Welches Preis-Leistungs-Verhältnis erwarten Besucher heute von einem Urlaub auf Bohol – und erfüllt die Provinz diese Erwartungen noch?“

Das ist eine Frage, die nicht mit einer einzigen Restaurantrechnung beantwortet werden kann.

Bohol bleibt ein außergewöhnliches Reiseziel

Trotz aller Kritik sollte man nicht vergessen, was Bohol zu bieten hat.

Die Provinz besitzt eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt. Die Chocolate Hills gehören zu den bekanntesten Naturwundern der Philippinen. Die Tarsiere sind ein bedeutender Teil des natürlichen und kulturellen Erbes. Die Strände von Panglao ziehen Besucher aus vielen Ländern an. Flüsse, Höhlen, Wasserfälle, historische Kirchen und ländliche Gemeinden machen Bohol zu einer Destination mit zahlreichen unterschiedlichen Facetten.

Auch die Tourismuswirtschaft selbst hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie Krisen überwinden kann. Nach Naturkatastrophen, Sicherheitsproblemen und der COVID-19-Pandemie konnte sich Bohol wieder erholen.

Die gegenwärtige Entwicklung muss daher nicht das Ende des Erfolgs bedeuten.

Doch der Tourismus verändert sich. Reisende vergleichen Preise stärker, achten auf ihr Budget und haben eine größere Auswahl an möglichen Urlaubszielen. Ein Reiseziel, das dauerhaft als teuer und wenig transparent wahrgenommen wird, kann dadurch an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.

Fazit: Ein Problem, das ernst genommen werden sollte

Die Diskussion um den Pompano für ₱1.650 ist kein Beweis dafür, dass Bohol flächendeckend zu teuer geworden ist. Sie zeigt aber, wie schnell ein einzelner Vorfall eine größere Debatte über die wirtschaftliche Situation einer gesamten Tourismusregion auslösen kann.

Die offiziellen Zahlen zum ersten Quartal 2026 sind deutlich: Bohol verzeichnete einen Rückgang der gemeldeten Touristenankünfte um rund 59 Prozent. Sowohl der Inlandstourismus als auch die Zahl der ausländischen Besucher gingen zurück.

Die Ursachen sind vielfältig. Steigende Reisekosten, internationale wirtschaftliche Entwicklungen, Veränderungen bei Flugverbindungen und die Konkurrenz anderer Reiseziele spielen eine Rolle. Hohe Preise und ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis könnten die Wahrnehmung Bohols zusätzlich belasten, doch ihr konkreter Anteil am Rückgang lässt sich aus den vorliegenden Zahlen nicht bestimmen.

Für die Zukunft wird es darauf ankommen, ob Bohol seinen Besuchern weiterhin ein überzeugendes Gesamtpaket bieten kann: attraktive Landschaften, gute Erreichbarkeit, transparente Preise, verlässliche Dienstleistungen und Erlebnisse, die ihren Preis wert sind.

Denn ein Paradies muss nicht das billigste Reiseziel sein. Aber es sollte seinen Besuchern das Gefühl geben, dass sich die Reise lohnt.

Und vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft hinter der Diskussion über den teuren Fisch in Panglao.


Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Berichte und Veröffentlichungen dienten als Grundlage für die Einordnung der Tourismuszahlen und der wirtschaftlichen Hintergründe:

  • Philippine Information Agency: Bohol tourism official urges industry to prepare for recovery amid drop in arrivals – 25. Mai 2026.
  • Department of Science and Technology – Philippine Council for Industry, Energy and Emerging Technology Research and Development: DOST drives smarter tourism in Bohol with new web app – 2026.
  • BusinessMirror: Asean meetings fail to perk up CV tourist market – 8. Juli 2026.
  • The Freeman: CV tourism slumps 59% in Q1 despite ASEAN meetings boost – 11. Juli 2026.
  • Radar PH: Bericht über die Diskussion um einen Pompano für ₱1.650 in Panglao – September 2026.
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Ob der Fisch zu teuer war oder nicht - das Problem betrifft nicht nur Bohol.
Oft ist zu beobachten, das weder bei den Unterkünften noch beim Essen das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Mangelnde Pflege der Anlage, billige oder auch nur sehr einfache Einrichtung der Zimmer, oder aber einfach zubereitete Gerichte, die - da ja an einem „besonderen“ Ort serviert zu einem überhöhten Preis - kann man überall in den Visayas beobachten. Ich denke mal in den anderen Landesteilen auch, da aber selbst keine ausreichenden Erfahrungen dort, Beschränkung hier auf Visayas.

Guimaras kämpft seit Jahren mit einem schwindenden Tourismus - vor allem was das mittlerer bis leicht gehobene Segment angeht. Nur der Wochenende-Billigtourismus blieb stabil. Viele Resorts stehen dort nun zum Verkauf oder kämpfen noch, aber eher vergeblich.

Ursache auch hier: der gebotene Standard und die aufgerufene Preisklasse matchen nicht und viele Leute die sich den etwas gehobenen Standard leisten können und wollen, haben in der Zwischenzeit auch genügend Erfahrungen um dies einordnen zu können.
Solange die Resort - oder Restaurantbetreiber das nicht einsehen und weiterhin versuchen mit wenig Aufwand höchstmöglichen Profit zu ziehen, wird sich das auch nicht verbessern.

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Dasselbe gilt für Zambales, was die teilweise für Preise aufrufen für irgendwelche einfachen Zimmer, hahnebüchen! Oder Bataan neben Subic, unter 8k pro Nacht gibts hier gar nichts mehr ausser Rattenlöchern! Ich weiß nicht was sich die Filipinos dabei denken.

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Die Verantwortlichen des philippinischen Tourismus sollten sich mal etwas in Vietnam umsehen und schauen wie das da läuft .

Ich kenne mittlerweile einige Langzeittouristen die den Philippinen und Thailand den Rücken gekehrt haben .Vietnam hat ihnen mittlerweile den Rang abgelaufen . Gute Infrastruktur , viele neue Hotels , sehr gutes Essen zu fairen Preisen und ja auch mit schönen Stränden .

Die Philippinen erhalten Mrd Dollar aus dem Ausland von ihren Landsleuten bzw. Deren Ehepartnern.

Diese Beträge machen die Preise kaputt.

Wirtschaftliches Denken wird dadurch nicht gefördert.

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Man liest es immer wieder. Scheint sich stark verbessert zu haben. Ich war letztmalig1996 in Vietnam, das war zwar interessant, aber auch nervig und anstrengend. Man benötigte noch ein nicht sonderlich günstiges Visum, am Flughafen saßen Immigration Beamte, die noch tief im real exisitierenden Sozialismus steckten, der Staat versuchte, das selbständige Reisen möglichst zu unterbinden. Ausländer zahlten für viele Dienstleistungen erheblich mehr als Einheimische. Die Zugfahrt von Hue nach Hanoi kostete ca. 11-12 Mal so viel wie für locals.
Vielleicht sollte ich irgendwann nochmal hin fahren. Ich gehe davon aus, dass Vietnam in vielen Bereichebn die Philippinen längst überholt und weit hinter sich gelassen hat.

Hatte Guimaras denn überhaupt bislang erwähnenswerten Tourismus? Ich hatte bei meinem Besuch das Gefühl, dass in der Beziehung nicht allzu viel los war. Was für mich den Aufenthalt allerdings recht angenehm machte.

JA Guimaras hat das, 2025 über eine Millionen. Hört sich aber gewaltiger an als es wirklich ist. Die meisten sind Daytripper - also aus Iloilo oder Bacolod die am Wochenende für einen Tag schnell auf die Insel kommen, Nur ca. 15% der Touristen kommen für 1 oder mehrere Nächte.
Internationale Gäste sind ca. 2 % der Gesamtgäste überhaupt und diese Zahl stagniert.
Und wenn man genauer hinschaut, kommt die überwiegende Zahl der domestic Travelers, die für 1 oder mehrere Nächte auf der Insel weilen, überwiegend während des Manggahan-Festivals oder zu den Feiertagen.

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Ich kenne Vietnam von unzähligen Reisen dorthin seit 1984 biss das letzte Mal 2017 . Das Land hat sich so schnell geändert und zum positiven entwickelt , das ist einfach nur atemberaubend .

Das Regime und seine Beamten sind auch heute noch so aber niemand nimmt die mehr ernst .Das Land ist so kapitalistisch geworden mann kann es nicht glauben . Und das nicht nur im Süden ,auch im Norden sieht man fast keine Männer mehr mit den VC Helmen auf Kopf beim Motorradfahren . Die anti US Kriegsverbrechermuseen sind auch schlecht besucht und viel altes Kriegsmaterial verrottet . Die Jungen interessiert es einfach nicht mehr und sie sitzen lieber bei Starbucks und trinken Latte Macchiato.

Biss zu 45 Tage ohne Visa kann man mittlerweile einreisen .

Ja das wurde früher so gehandhabt , plus das nervende Ab und Anmelden bei der Polizei je nach Aufenthaltsort . Heute machst du was du willst .

Stimmt aber das gibt es heute noch in Thailand und auch auf den Philippinen wurde das schon versucht …

Auf jeden Fall…

Ich behaupte mal : In allem .

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Jetzt werde ich aber neugierig…

Vielleicht sollte ich einen Abstecher nach Hanoi machen.

Da gehen ja auch Flüge von Clark. :thinking:

Hier ein Artikel aus der Manila Times:


Preist sich die Philippinen aus dem Tourismusmarkt heraus?

Eine Online-Debatte am Wochenende, ausgelöst durch die Beschwerde einer Einwohnerin von Bohol über eine überteuerte Mahlzeit, hat die öffentliche Aufmerksamkeit auf etwas gelenkt, von dem sich manche wünschen, es sei lediglich ein hässliches Klischee über die Philippinen – doch leider scheint es für viele Besucher viel zu oft Realität zu sein. Preisabzocke bei Touristen kommt tatsächlich vor – oder wird zumindest so wahrgenommen – und ist ein Problem, das entschlossen angegangen werden muss.

Die ursprüngliche Beschwerdeführerin berichtete, dass sie mit ihrer Familie ein lokales Restaurant in der Gegend von Panglao auf Bohol besucht habe und dort für ein Abendessen, bestehend aus einem kleinen gebratenen Pompano-Fisch, 1.650 Pesos bezahlen musste – ein Preis, den sie als völlig überzogen empfand. Viele Internetnutzer stimmten ihr zu; einige wiesen darauf hin, dass diese Fischart, insbesondere in Bohol, wo sie reichlich vorkommt, nur 200 bis 300 Pesos kostet und dass das zubereitete Gericht wahrscheinlich doppelt so viel gekostet habe, wie es hätte kosten sollen. Andere Kommentatoren, darunter Einheimische aus Bohol und Personen, die die Inselprovinz in der Vergangenheit besucht hatten, berichteten ebenfalls von ihren Erfahrungen mit überhöhten Preisen für verschiedene Dinge wie Essen, Transport und grundlegende Dienstleistungen. Die Berichte weiteten sich schließlich auch auf andere Teile der Philippinen aus und machten deutlich, dass ausländische Besucher offenbar besonders gefährdet sind, überhöhte Preise zahlen zu müssen – ein Phänomen, das sarkastisch als „Hautsteuer“ bezeichnet wird, bei der Verkäufer und Dienstleister für philippinische Kunden einen Preis und für offensichtlich ausländische Kunden einen höheren Preis verlangen.

Der Tourismus ist für Bohol ein besonders heikles Thema, da er ein Eckpfeiler der lokalen Wirtschaft ist und im letzten Jahr einen schweren Einbruch erlitten hat – schlimmer als in jeder anderen Tourismusregion der Philippinen. Bohol verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen katastrophalen Rückgang der Touristenankünfte um 59,1 Prozent und empfing nur 170.016 Besucher, verglichen mit 417.142 im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das Online-Nachrichtenportal Radar.ph griff die Geschichte auf und wies darauf hin, dass es sich um ein landesweites Problem handele, wobei es unter anderem Beispiele für Beschwerden über überteuerte Transportkosten und Mahlzeiten in Cebu, Metro Manila und Palawan anführte. Radar.ph ergänzte seine Berichterstattung jedoch auch um gegensätzliche Standpunkte, insbesondere von einem anderen langjährigen Einwohner von Bohol, der zu Recht darauf hinwies, dass eine Handvoll schlechter Erfahrungen – auch wenn sie angegangen und behoben werden sollten – nicht unbedingt die Ursache für den Rückgang im Tourismus darstellten und die lokale Branche auch nicht automatisch als opportunistisch darstellten.

Das Problem der hohen Kosten für den Tourismus auf den Philippinen ist nichts Neues. Seit Jahren beklagen sich sogar inländische Reisende darüber, dass es günstiger ist, in Nachbarländer zu reisen als an andere Orte auf den Philippinen. Reisen zwischen den Inseln, insbesondere mit dem Flugzeug, sind deutlich teurer als vergleichbare Strecken anderswo auf der Welt, und auch die Preise für Dienstleistungen wie Transport, Unterkunft und Verpflegung in philippinischen Tourismusgebieten – insbesondere an den beliebtesten Reisezielen wie Boracay, El Nido und Panglao – sind erhöht. Wenn zu den Kosten noch Mängel in anderen Bereichen hinzukommen, wie ineffiziente Verkehrsverbindungen und Infrastruktur sowie schlechte Internetverbindungen, kann das Reiseerlebnis selbst dann zu wünschen übrig lassen, wenn man nicht auf überhöhte Preise oder regelrechte Betrugsversuche stößt.

Andererseits müssen wir die schwierige wirtschaftliche Lage berücksichtigen, mit der die Tourismusbranche derzeit konfrontiert ist. Die Preise in Tourismusgebieten sind aufgrund der Nachfrage naturgemäß höher, und wenn ungünstige Bedingungen wie erhöhte Kraftstoffpreise, höhere Beschaffungskosten und der schwache Peso mit einbezogen werden, ist es unrealistisch zu erwarten, dass unser Land mit seinen schönen Stränden und freundlichen Menschen zwangsläufig ein Land der Reise-Schnäppchen ist. Tourismusanbieter sollten faire Preise verlangen können, doch das gibt ihnen nicht das Recht, betrügerische oder ausbeuterische Praktiken anzuwenden.

Eine einfache Lösung für das Problem der überhöhten Preise und der Preisabzocke besteht darin, die Regel „Kein ausgezeichneter Preis, kein Verkauf“ durchzusetzen. Radar.ph hat dies in seinem Bericht hervorgehoben, und seit Jahren wird dies vom Ministerium für Tourismus, vom Ministerium für Handel und Industrie sowie von führenden Vertretern der Kommunalverwaltungen nur mit Lippenbekenntnissen bedacht. Die Durchsetzung ist jedoch offensichtlich die Schwachstelle; während einige Gemeinden gewissenhaft darauf achten, dass Verkehrsunternehmen genehmigte Tarifübersichten aushängen und Händler die Preise für ihre Waren ausweisen oder diese deutlich kennzeichnen, tun andere dies nicht. Vor diesem Hintergrund sind die Provinz Bohol und die dortigen Kommunalverwaltungen wohl selbst schuld daran, dass sie fast 60 Prozent ihres Tourismusgeschäfts verloren haben – aufgrund ihres Rufs, unverhältnismäßig teuer zu sein. Wenn man damit beginnt, für Einheitlichkeit zu sorgen, wird sich die Lage verbessern; auch andere, komplexere Probleme lassen sich dann leichter untersuchen und angehen.

Manila Times, 17/09/2026

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Die social media waren voll damit. Viel Krirtik kam von Filipinos selbst. Es ging nicht nur um Bohol, auch andere, zur Zeit besonders beliebte Ziele. Beispielsweise wurden die Preise für Flüge von Manila nach Siargao (via Cebu) kritisiert, diese liegen oft über 10.000,-- Peso, es können auch schonmal 13.000,-- Peso sein (One way).

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Ich war letztes Jahr in Panglao. Gegen Ende dieses Jahres werd ich mal auf der anderen Seite sein (Anda).

Panglao/Alona hat sich halt zum Super-Hotspot entwickelt. Gehört sicher zu den Top 5 destinations auf den Philippinen.

Ich glaube, dass der Markt mit Angebot/Nachfrage sich hier früher oder später selbst regulieren wird. Und das vermutlich auch laufend selbst tut. Irgendwann wird es einen stärkeren Rückgang an Aufkommen geben, und den Resort- & Restaurantbesitzern wird klar werden, dass sie auch ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis liefern müssen, um weiterhin zu bestehen.

Dass es Qualitätsmängel gab, war früher schon so. Vor so 15 Jahren ungefähr war ich mal am Loboc river floating restaurant. Damals hat sich meine Lebensgefährtin über die niedrige Qualität des Essens beschwert. Das war tatsächlich damals unter jeder Sau.
Bohol ist aber trotzdem für viele sehenswert. Es gibt Abwechslung in alle Richtungen, und liegt zentral von den Verkehrsmitteln her. Es wird weiterhin gut besucht sein. Von den filipinos her sind wohl eher OFWs als domestic tourists.

Das soll ja angeblich schon passiert sein. Im ersten Quartal 2026 angeblich ein Rückgang von über 59 % im Vergleich zum Vorjahr. Ob das tatsächlich stimmt, keine Ahnung.

Für mich gehört Bohol immer noch zu den angenehmsten Inseln im Land. Wobei ich Panglao schon über 20 Jahren nicht mehr aufgesucht habe. Zu Panglao kann ich also nichts sagen.

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