Dem ein oder anderen ist die Beinfreiheit unwichtig. War es mir früher auch.
Im zunehmenden Alter schätze ich es etwas mehr Beinfreiheit zu haben.
Auf den Seiten der Gesellschaft melden diese was sie euch garantieren.
Hier mal link welcher es zusammen gefasst hat.
Aber oft kann mit kleinen Mehrpreis ein Ticket erworben werden mit etwas mehr Platz.
Es gibt zahlreiche Apps, allerdings sind pauschale Angaben zu Airlines nur von begrenztem Nutzen, da der „Seat Pitch“ auch bei der selben Airline unterschiedlich ausfallen kann. Im Grunde muss man sich an der Flugnummer orientieren.
Auch das ist keine „Garantie“, weil die Airlines ggf. auch das Flugzeug wechseln können. Aber normalereise ist man dami auf der Sicheren Seite und Apps wie Seatguru geben einem detaillierte Auskunft.
Ich bin z.B. am Sonntag von Tokyo über Shanghai mit China Eastern nach Frankfurt geflogen (Economy) und der Sitzabstand auf dem Flug Tokyo-Shanghai war sehr großzügig, während Shanghai-Frankfurt leider deutlich knapper bemessen war.
Fliegst Du oft mit den Chinesen? Ist das in der Eco machbar? Ich habe auch schon gehört: „Wenn schon Chinesen, dann wenigstens Business, geht ja auch preislich“. Ich selbst habe keine Erfahrung mit chinesischen Airlines.
Das war mein erster Flug mit China Eastern und ich habe die Airline bzw. die Verbindung eigentlich nur gewählt, weil der Flug mit 508,- EUR unschlagbar günstig war und die Ankunfts- und Abflugzeiten mit meinem Terminkalender (ich hatte eine Konferenz in Tokyo) gut zusammengepasst haben.
Dass ich in Shanghai jeweils mehrere Stunden Aufenthalt haben würde, wusste ich ja, also habe ich die ca, 40,- Euro für das Lounge-Ticket gleich mit eingepreist. Die „VIP“ Lounge war jetzt nicht der Brüller aber war ok. Allerdings galt das Ticket formal nur für zwei Stunden, was aber nicht genau genommen wurde.
Der Flugkomfort war wie gesagt unterschiedlich, Airbus 350, für Eco mit sehr großzügigem Seat-Pitch und Boing 777, „normal eng“. Das Einchecken in Frankfurt hat ewig gedauert und der Webcheckin hat nicht funktioniert (In Tokyo ging das Einchecken wesentlich besser). Unter den Passagieren sehr wenig „Kaukasier“. Der Service war ok aber nicht herausragend. Ich hatte mir auf dem Hinflug zwei vegetarische Menüs bestellt, was gut funktioniert hat. Dass Essen war insgesamt ganz passbel. Ab Frankfurt war der Caterer wohl Turkish Airlines, zumal es für meine Frau „Köffte“ gab. Ein Manko ist die Getränkeauswah in der Eco. Als alkoholisches Getränk gibt es nur das chinesische Leichtbier (hat so um die 3%), auch wenn es Budweiser war. Zudem ist der Bestand schnell weg. Auf dem Hinflug habe ich nur eine Dose ergattert, auf dem Rückflug immerhin zwei. Ob das jetzt ein Problem darstellt, ist natürlich subjektiv.
Preis- Leistungsmäßig war sicherlich alles im „grünen Bereich“ und der Direktflug mit Lufthansa hätte in der Eco zudem wohl das Dreifache zu dem Zeitpunkt gekostet. Gleichzeitig wird China Eastern sicherlich nicht meine bevorzugte Airline werden. Nächsten Monat fliegen wir auf die Philippinen wieder mit China Airlines (also den Taiwanesen), da gefällt mir das ganze Ambiente besser. Auf dem Rückflug haben wir allerdings auch vier oder fünf Stunden Aufenthalt in Taipei und der dortige Airport ist auch nicht so prickelnd. Zumeist setzen wir un dort in ein kleines Café, in dem es Illy Café und italienischen Wein und Bier sowie Kuchen und Sandwiches gibt.
Ich kenne China Eastern nur von inner-chinesischen Strecken und fand die Airline nie wirklich spannend. Da ich für mich die Regel habe - alle Strecken bis zu 6 Stunden Eco und alle darüber hinaus grundsätzlich BC, waren das dann auch immer Economy Flüge und der Sitzabstand auf den Domestic Flügen ist dann doch eher an die etwas kleineren Asiaten angepasst.
Habe mit meinen 180 cm ja eine durchschnittliche europäische Beinlänge - hier wurde es dann aber schon knapp - also der längste Flug war mal fast 5 Stunden von Beijing nach Kunming - da wurde es mit der Zeit dann schon anstrengend.
Das Essen auf den Flügen war meistens ok - beim Kaffee hatte ich aber immer wieder Schwierigkeiten einen ohne Milch zu bekommen, da sie oft nur eine 3 in 1 Mischung hatten.